Was muss ein gutes Smartphone heutzutage
alles können?
Sie gelten als klein, leistungsstark und
vielfältig: Smartphones. Mittlerweile
überall und zu jeder Zeit anzutreffen
sind die neuartigen Mobiltelefone nämlich
der absolute Renner bei Jung und Alt. Denn
egal ob telefonieren, im weltweiten Web surfen,
Fotos schießen oder mit Freunden chatten:
Aktuelle Smartphones bieten wesentlich mehr
als klassische Handy-Modelle. Solche Smartphones
gibt es übrigens schon seit einer ganzen
Weile. Bis die Technik und die Produktion
der kleinen Alleskönner jedoch auch "massentauglich",
sprich für die Produktion in größeren
Mengen und die Absetzung zu humanen Preisen,
möglich war, sind ein paar Jahre vergangen.
Inzwischen sind sie nicht nur mehr zahlungskräftigen
Kunden oder Businesskunden vorbehalten, denn
mittlerweile erhält man bereits Smartphones
unter 150 Euro.
Den Anfang machte der kanadische Handy-Hersteller
RIM:
Mit dem allseits bekannten BlackBerry
als Ur-Modell in einfachster Ausführung
erntete der Konzern schon im Jahre 1998 große
Anerkennung auf dem internationalen Telekommunikationsmarkt.
BlackBerry
ist bis heute noch mit Smartphones auf dem
Markt vertreten. Kurze Zeit später schloss
sich auch der finnische Elektrokonzern Nokia
der Produktion eines smartphone-ähnlichen
Modells an. So wurde der "Nokia
Communicator" ebenfalls mit einer
Tastatur, einem farbprächtigeren Bildschirm
und einem Betriebssystem ausgestattet. Diese
Modelle waren jedoch nur smartphone-ähnlich,
da sie eine wichtige Eigenschaft heutiger
Smartphones nicht besaßen: Es konnten
keinerlei Anwendungen (sogenannte Apps)
per Internetverbindung auf den Geräten
installiert werden. Das Überprüfen
der E-Mails, die Benutzung einer Kamera und
das Spielen von Spielen waren jedoch durchaus
möglich.
Den ganz großen Durchbruch gelang
dann dem Apple-Unternehmen mit dem iPhone
3GS.
Anders als vorherige Modelle, die ebenfalls
mit Betriebssystemen oder Touch-Screens zu
punkten versuchten, bot das iPhone
3GS nämlich eine komplett individuelle
Benutzung: Dank des Betriebssystems iOS durften
sämtliche Einstellungen (Hintergrund,
Anordnung der Symbole etc.) vom Besitzer geändert
werden. Hinzu kamen bereits bekannte Programme
wie die iTunes
Bibliothek und die Möglichkeit, e-Books
lesen zu können. Ein weiterer ganz entscheidender
Vorteil gegenüber Konkurrenzgeräten
war zudem die Möglichkeit, das Internet
völlig uneingeschränkt nutzen zu
können. So durfte mit dem Internet-Browser
"Safari"
jede real existierende Adresse aufgerufen
werden - andere Geräte erlaubten in der
Regel nur das Besuchen festgelegter Webseiten!
Auch der App-Store, aus dem etliche kostenlose,
aber auch viele kostpflichtige, Programme
heruntergeladen werden konnten, stellte damals
eine Sensation dar.
Nachdem das iPhone 3GS den Weg für weitere
Smartphone-Modelle auf dem hiesigen Handy-Markt
geebnet hatte, gesellten sich nach und nach
immer mehr Smartphones unterschiedlichster
Hersteller und Mobilfunkanbieter den Smartphone-Auslagen
renommierter Super- und Elektromärkte
hinzu.
Die Technik hat sich seit dem Durchbruch des
iPhones jedoch um einiges weiterentwickelt.
Was vor drei Jahren noch als einzigartig und
als regelrechte Weltneuheit galt, wird heutzutage
oftmals als Standardequipment abgestempelt.
Aktuelle Smartphones sind demnach aus einem
ganz anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ein aktuelles Smartphone, welches sich auch
wirklich für den Einsatz im Alltag lohnt
und nicht nur als teurer Handy-Ersatz zu gebrauchen
ist, sollte demnach folgende Eigenschaften
aufweisen:
- Das Display eines Smartphones wird oftmals
als das "Herz" des Gerätes
betrachtet. Diese Metapher mag durchaus
zutreffen, wobei der Bildschirm des Smartphones
nicht als einziger Bewertungspunkt anzusehen
ist! Und dennoch: Ein attraktives Smartphone
sollte einen mindestens 3,2 Zoll großen
Bildschirm aufweisen. Neben der Größe
spielen jedoch auch die Auflösungswerte
und das Farbspektrum eine wichtige Rolle.
Viele Geräte sind mit Farbwerten von
rund 260.000 Farben ausgestattet. Klingt
nach viel, birgt im Vergleich zu Modellen
mit 16,7 Millionen anzeigbaren Farben jedoch
eine eher geringe Farbpracht.
- Doch auch die inneren Werte müssen
überzeugen. So stellen Prozessor, Arbeitsspeicher,
Akku und der interne Speicher die wesentlichen
Punkte dar.
- Für eine flotte Bedienung des Smartphones
und einer schnellen Datenübertragung
vom Gerät zum PC ist ein leistungsstarker
Prozessor von Nöten. 600 MHz stellen
mittlerweile das Minimum an Rechenpower
dar. Aktuelle High-End Geräte weisen
sogar Prozessorkerne im Dual-Core Modus
auf! Somit dürfen mit manchen Smartphones
satte 2 x 1,2 GHz genutzt werden! Einen
guten Mittelwert stellen jedoch schon 1
GHz starke Prozessoren selbst im Single-Core
Modus dar!
- Der Arbeitsspeicher sollte je nach Rechenleistung
des Prozessors zwischen 300 MB und 1 GHz
betragen. Wesentlich größer muss
auf jeden Fall der interne Speicher, also
das Volumen, auf dem Fotos, Filme und Musik
gespeichert werden sollen, ausfallen. 2
GB gelten hier als Minimum. Enden tut die
maximale Speichergröße derzeit
bei 32 GB. Der Akku sollte natürlich
ebenfalls einiges leisten können. Momentan
gelten Lithium-Polymer Batterien als die
am häufigsten eingesetzte Stromversorgung.
Die genaue Kapazität des Akkus richtet
sich natürlich immer an die Leistung
der Hardware und deren Stromverbrauch.
- In Sachen Software sollte das Smartphone
auf jeden Fall ein eigenes Betriebssystem
aufweisen. Bei Android wäre das die
Version 2.1 und aufwärts, bei Microsoft
das System Windows Mobile 6.5 und bei Nokia
zumindest die Variante Symbian 6.
- Ausgestattet mit einer Internetverbindung
und einem Internet-Browser dürfte dann
auch das weltweite Internet genutzt werden
können. Allerdings unterscheiden sich
viele Smartphones in der Surf-Geschwindigkeit.
Besonders schnelle Verbindungen stellen
zum Beispiel LTE oder HSPDA Verbindungen
dar! Das Smartphone sollte also mindestens
eines dieser Netze unterstützen!
- Ein hochwertiges Smartphone sollte zudem
noch mit einem integrierten MP3-Player und
Radio sowie einer (rund 5 Megapixel starken)
Digitalkamera ausgestattet sein!
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